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Seth Rogen zerlegt KI: „Schreib lieber selbst!“

Der Filmemacher setzt auf menschliche Kreativität statt KI in Filmen.

Von Serhat Kalender·Editor-in-Chief·May 18, 2026·2 Min. Lesezeit
Seth Rogen zerlegt KI: „Schreib lieber selbst!“
Image source: IGN

Seth Rogen, bekannt für Superbad und Ananas Express, hat klargestellt, was er von künstlicher Intelligenz im Drehbuchschreiben hält. Beim Cannes-Festival, in einem Interview mit Brut, richtete Rogen deutliche Worte an Filmemacher, die KI für Drehbücher nutzen: „Mach lieber was anderes.“ So einfach ist das. Er versteht nicht, welchen Zweck KI in Filmen haben soll. „Jedes Mal, wenn ich ein Video auf Instagram sehe mit dem Titel 'Hollywood ist erledigt', folgt darauf der größte Schwachsinn, den ich je gesehen habe“, meinte er.

Rogen, der mit Apple TV's The Studio und dem Animationsfilm Tangles beschäftigt ist, betont die Notwendigkeit des menschlichen Elements in Geschichten. „Ein Werkzeug, das mich weniger schreiben lässt, interessiert mich nicht. Ich mag das Schreiben,“ sagte er im Interview. Eine klare Ansage für die traditionelle Herangehensweise.

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KI wird in Hollywood immer präsenter, klar. James Cameron ist offen dafür, damit zu experimentieren. Rogen? Überhaupt nicht. Er ist strikt dagegen. Und er ist nicht allein. Auch Gore Verbinski hat sich dagegen ausgesprochen. Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences hat sogar neue Regeln angekündigt, um den Einfluss von KI bei den Oscars zu begrenzen.

Europäische Perspektive

Auch in Europa kämpft die Filmindustrie mit der Rolle der KI. Die EU, bekannt für ihre Vorsicht, treibt Regulierungen voran. Sie wollen sicherstellen, dass KI die künstlerische Integrität nicht gefährdet. Die Debatte ist in vollem Gange. Filmemacher wägen die Vorteile der KI gegen möglichen kreativen Verlust ab. Ist es das wert?

Auswirkungen auf die Branche

Rogens Kommentare treffen den Nerv des Konflikts zwischen Tradition und Technologie für Filmemacher und Autoren. KI-Tools versprechen Effizienz, könnten aber auch das persönliche, menschliche Element zerstören, das eine Geschichte großartig macht. Dieses Risiko beschäftigt Drehbuchautoren. Vielleicht spornt es sie an, sich noch stärker auf originelle Inhalte zu konzentrieren.

Was noch unklar ist

Rogen äußert sich deutlich, aber die Richtung der Branche? Noch unscharf. Was werden zukünftige Regulierungen für KI im Film bedeuten? Wird KI jemals zum Standardwerkzeug beim Drehbuchschreiben, oder setzen Traditionalisten ihren Kampf fort?

Warum das wichtig ist

Seth Rogens Einstellung zur KI im Drehbuchschreiben unterstreicht eine entscheidende Debatte in der Branche. KI entwickelt sich ständig weiter. Wie finden wir die Balance zwischen dem Einsatz der Technologie und der Bewahrung menschlicher Kreativität? Das ist die große Frage. Rogens Stimme verleiht dem Argument für den Schutz der Integrität und Kunst des menschlichen Erzählens Gewicht.

Für jeden im Filmgeschäft sind Rogens Worte eine Erinnerung: Kreativität zählt. Der persönliche Touch im Erzählen? Unverzichtbar. KI-Technologie wird sich weiterentwickeln. Die Herausforderung wird sein, sie zu integrieren, ohne das zu verlieren, was eine Geschichte wirklich berührend macht.

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