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Intel testet Apple-Chips: Was steckt dahinter?

Könnte Intel Apples Lieferkettenprobleme lösen? Erste Tests laufen.

Von Byte-Pulse Newsroom·Editorial Team·May 15, 2026·2 Min. Lesezeit0
Intel testet Apple-Chips: Was steckt dahinter?
Image source: Heise

Apple sucht schon länger nach neuen Wegen für seine Chip-Lieferkette. Jetzt scheint ein großer Schritt bevorzustehen. Neueste Berichte deuten darauf hin, dass Intel mit der Testproduktion von Apple-Chips begonnen hat. Das könnte eine echte Abkehr von der langjährigen Abhängigkeit Apples von TSMC in Taiwan bedeuten. Politischer Druck? Lieferkettensicherheit? Wahrscheinlich beides.

Intels Rolle im Apple-Chip-Spiel

Seit über zehn Jahren ist TSMC der exklusive Chip-Lieferant für Apples iPhones. Doch Apple will die Lieferkette sichern und weiterentwickeln. Jetzt soll Intel mit der begrenzten Testproduktion verschiedener Apple-Chips begonnen haben. Erinnerst du dich? Sie haben früher Mac-Prozessoren hergestellt. Branchenkenner wie Ming-Chi Kuo verweisen auf Intels fortschrittlichen 18A-Fertigungsprozess für dieses Vorhaben.

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Getestet werden vor allem ältere, Legacy-Chips. Berichten zufolge 80% für iPhones, 20% für iPads und Macs. Macht Sinn, wenn man sich Apples Verkaufsverteilung anschaut. Wenn das klappt? Dann könnte die Produktion 2027 hochgefahren und 2028 weiter ausgebaut werden.

Der größere Kontext: EU und globale Chips

Das passiert nicht im luftleeren Raum. Die EU will mehr Kontrolle über die Halbleiterproduktion. Das könnte Apples Lieferstrategie beeinflussen. Klar, Intel ist amerikanisch. Aber mit ihrer größeren Präsenz in Europa passt das perfekt in das Ziel der EU, weniger von asiatischen Chipherstellern abhängig zu sein. Und mal ehrlich, es ist auch ein kluger Schachzug gegen die geopolitischen Spannungen, die die globalen Chip-Lieferungen beeinträchtigen.

Was bedeutet das für dich?

Und was bringt das dir als Verbraucher? Vielleicht irgendwann stabilere Preise und besser verfügbare Apple-Produkte. Wenn die Lieferkette diversifiziert wird. Resilienter. Aber erwarte keine Preissenkungen nächste Woche. Ein realer Effekt? Jahre entfernt. Solche Dinge brauchen Zeit, um hochgefahren zu werden.

Was noch unklar ist

Vieles ist noch unbekannt. Welche spezifischen Apple Silicon-Chips zuerst? Wissen wir nicht. Der genaue Zeitplan für die Skalierung? Noch unklar. Und während Intel angeblich 50-60% Ausbeute anstrebt, wie steht das im Vergleich zu TSMCs üblicher Effizienz? Das ist eine große Frage.

Warum das wichtig ist

Warum ist das wichtig? Weil es nicht nur um Apple geht. "Intel testet Apple-Chips: Ein Signal für einen Wandel in Tech-Allianzen" – das sagt alles. Es zeigt, wie Tech-Giganten versuchen, geopolitischen Risiken und Lieferkettenproblemen auszuweichen. Wenn das klappt, könnte Intels Rolle Apples Einkaufsstrategie ordentlich durcheinanderwirbeln. Und vielleicht, nur vielleicht, den gesamten Halbleitermarkt.

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